Dienstag, 22. Juli 2008

Besoffene Beweismittel: alkohluN N.D TecH!NiK!!(IIIch.l4EB3.33DIC4H!!)


Die folgende Situation ist sicher mehreren Leuten vertraut: Man wacht nach einer langen Nacht mit einem dröhnendem Schädel auf und fragt sich unter anderem erstmals was gestern denn so passiert ist.

Es kommt einem die einleuchtende Idee zuerst einmal einen Blick aufs Handy zu werfen. Schnell wird einem klar was man im Vollrausch so unter anderem angestellt hat, denn moderne Mobiltelefone bieten dem Benutzer ja "zum Glück" mit Hilfe des "Gesendete Nachrichten"-Ordners alle schriftlichen Schandtaten der letzten Nacht einzusehen. Jetzt können diese Nachrichten einen amüsierenden oder erleichternden Rückblick (Natürlich mit den üblichen Tippfehlern. Besoffen werden schnell mal drei Tasten zu einer reduziert.) auf die verschwommenen Stunden der vergangenen Nacht geben, oder man wird mit peinlichen Geständnissen und grosszügigem Herz-Auskotzens bombardiert. Nochmals probiert, in Höhlenmenschenmanier, jemanden übers Handy für besoffenen Sex zu begeistern? Der flüchtigen Bekanntschaft aus dem Club von letztem Freitag in einer kunstvollen Kombination aus Zahlen, Satzzeichen und unverständlichen Buchstabenkombinationen die unendliche Liebe gestanden? Mit Alkohol oder anderen Enthemmungsmitteln kann dies schnell zur Tages...nein Nachtordnung werden.

Ich weiss aus eigener Erfahrung nur zu gut das ich es am liebsten hätte das man mir mein Handy von 22 Uhr bis offen wegnehmen würde. Jedoch ist dies bis jetzt nicht passiert, und so hatte auch ich bis jetzt das eine oder andere schlimme Erwachen am Tag danach.

Und so habe ich doch eine Bitte an die Mobiltelefon Hersteller. Wie schön wäre es doch, wenn Handys mit dem überschreiten einer gewissen Promille Grenze des Benutzers einfach nur noch Anrufe an Notrufnummern und Taxidiensten zuliesse? Die Situation: Torkelnd will man sein Handy benützen um irgendwelche, in dem Moment sehr plausibel scheinenden, Anrufe zu betätigen oder tiefgründige Kurzmitteilungen zu schreiben. Jedoch hat man, im nüchternen Zustand, schlauerweise sein Mobiltelefon auf den Sternhageldicht Modus umgestellt. Jetzt funktioniert es nur noch nachdem man eine, in einem stark alkoholisierten Zustand unmögliche, Rätselaufgabe löst. Und so könnte man auch am nächsten Morgen noch dankbar dafür sein, im 21.Jahrhundert und nicht in der Zeit der Brieftauben oder Rauchsignalen, zu leben.

Ja, dieses ganze Technik Techtelmechtel kann auch etwas positives haben. Vieles, was sonst verschwiegen geblieben wäre, wird besoffen laut und in CAPS-lock der ganzen Welt verkündet. Und ein gewisser Unterhaltungsfaktor besteht auch.
Mein Tip? Lasst die Handys zu Hause oder wendet euch im besoffenen und zugedröhnten Zustand mit voller Hingabe und grösster Leidenschaft den Handys zu. Wer weiss, vielleicht nimmt jemand irgendwann das Angebot, um 5 Uhr Morgens durch den Bahnhof zu flitzen oder spontan eine Nummer mit dem Ex zu schieben, an.

In Liebe, Lust und Likör,

Eure Gossenschlampe

3 Kommentare:

rosettli hat gesagt…

rosettchen liest mit :)

(und erwartet selbiges auch in ihrem blog. im fall)

Anonym hat gesagt…

oh irgendwoher kennen wir das doch.

Anonym hat gesagt…

ich läbe dich auch